TaxiFlow Software GmbH · Stand: März 2025 · Gültig für Deutschland & Österreich
Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der TaxiFlow Software GmbH (nachfolgend „TaxiFlow") und gewerblichen Kunden (Unternehmer i.S.d. § 14 BGB / § 1 KSchG) über die Nutzung der TaxiFlow SaaS-Plattform. AGB des Kunden gelten nicht, es sei denn, TaxiFlow stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Verbraucher i.S.d. § 13 BGB können die Plattform nicht nutzen.
(1) TaxiFlow stellt dem Kunden eine cloudbasierte Software-Plattform (Software-as-a-Service, SaaS) zur Verwaltung von Taxiunternehmen bereit. Die Plattform umfasst je nach gewähltem Tarif Module wie Schichtplanung, Dienstplanverwaltung, GPS-Tracking, Fahrtenauswertung, Fahrzeugverwaltung, Kundenverwaltung und ein Online-Buchungssystem.
(2) Der aktuelle Funktionsumfang ist in der zum Vertragsschluss geltenden Leistungsbeschreibung unter taxiflow.me/Pricing beschrieben. TaxiFlow ist berechtigt, den Funktionsumfang der Plattform zu erweitern, zu ändern oder anzupassen, soweit dadurch die vertraglich zugesagten wesentlichen Funktionen nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
(3) TaxiFlow stellt die Plattform ausschließlich über das Internet bereit. Der Kunde ist für eine geeignete Internetverbindung und kompatible Endgeräte selbst verantwortlich.
(4) TaxiFlow ist als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO tätig, soweit der Kunde personenbezogene Daten (insbesondere Fahrerdaten) über die Plattform verarbeitet. Ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird auf Anfrage bereitgestellt.
(1) Der Vertrag kommt durch Registrierung auf der TaxiFlow-Website und Auswahl eines kostenpflichtigen Tarifs oder durch schriftliche Auftragsbestätigung zustande. Zuvor erfolgende Angebote auf der Website sind freibleibend.
(2) Mit Abschluss des Vertrages erhält der Kunde ein nicht-exklusives, nicht-übertragbares, auf die Vertragslaufzeit beschränktes Recht zur Nutzung der Plattform im vereinbarten Umfang. Das Nutzungsrecht beschränkt sich auf das Unternehmen des Kunden.
(3) Der Kunde darf die Plattform nicht an Dritte weiterlizenzieren, untervermieten oder in anderer Weise kommerziell weiterverbreiten.
(4) Jeder gebuchte Tarif beinhaltet eine bestimmte Anzahl von Nutzerkonten (Fahrern / Admins) gemäß Leistungsbeschreibung. Bei Überschreitung ist ein Upgrade erforderlich.
(1) TaxiFlow bietet neuen Kunden eine kostenlose Testphase von 30 Tagen ab Registrierung an. Während der Testphase ist der vollständige Funktionsumfang des gewählten Tarifs nutzbar.
(2) Für die Testphase ist keine Zahlungsinformation erforderlich. Ein kostenpflichtiges Abonnement entsteht erst, wenn der Kunde nach Ablauf der Testphase aktiv einen Tarif bucht und seine Zahlungsdaten hinterlegt.
(3) TaxiFlow behält sich vor, die Testphase auf einmalige Nutzung pro Unternehmen zu beschränken und bei Missbrauch zu kündigen.
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisblatt (taxiflow.me/Pricing). Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die monatliche Gebühr ist jeweils im Voraus fällig und wird am Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über Stripe eingezogen.
(3) Bei Jahresverträgen erfolgt Jahresvorauszahlung mit entsprechendem Rabatt gemäß Preisblatt.
(4) Bei Zahlungsverzug ist TaxiFlow berechtigt, den Zugang zur Plattform nach Ablauf einer Nachfrist von 14 Tagen zu sperren, bis alle offenen Beträge ausgeglichen sind. Gesetzliche Verzugszinsen (§ 288 BGB / § 1333 ABGB) werden berechnet.
(5) TaxiFlow ist berechtigt, Preise mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen zum nächsten Abrechnungszeitraum zu ändern. Der Kunde hat bei wesentlichen Preiserhöhungen (über VPI-Anpassung hinaus) ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung.
(1) Monatsverträge haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn nicht spätestens 3 Werktage vor Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt wird.
(2) Jahresverträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht spätestens 4 Wochen vor Ablauf gekündigt wird.
(3) Die Kündigung kann schriftlich per E-Mail an kuendigung@taxiflow.me oder über die Kontoeinstellungen in der Plattform erfolgen.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. TaxiFlow kann außerordentlich kündigen, wenn der Kunde:
(5) Nach Vertragsende werden alle Kundendaten nach einer Übergangsfrist von 30 Tagen unwiderruflich gelöscht. Der Kunde ist verantwortlich, seine Daten rechtzeitig zu exportieren.
(1) Der Kunde ist verpflichtet:
(2) Der Kunde ist allein verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der von ihm in der Plattform verarbeiteten Daten sowie für die Einhaltung des Beschäftigtendatenschutzes (§ 26 BDSG / § 12 DSG) gegenüber seinen Mitarbeitern.
(3) Der Kunde stellt TaxiFlow von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Plattform durch den Kunden oder seine Mitarbeiter beruhen.
(1) TaxiFlow bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von mindestens 99,0 % im Jahresdurchschnitt (exkl. geplante Wartungsfenster). Eine Garantie wird nicht übernommen.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden im Voraus über die Plattform oder per E-Mail angekündigt. Wartungsfenster liegen bevorzugt in der Nacht (00:00–05:00 Uhr MEZ).
(3) TaxiFlow bietet E-Mail-Support (info@taxiflow.me). Reaktionszeiten:
(1) Soweit der Kunde personenbezogene Daten über die Plattform verarbeitet, agiert TaxiFlow als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Der Kunde ist Verantwortlicher i.S.d. Art. 4 Nr. 7 DSGVO.
(2) Auf Anfrage stellt TaxiFlow einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zur Verfügung, der die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) dokumentiert.
(3) Die Datenschutzerklärung unter taxiflow.me/Datenschutz ist Bestandteil dieser AGB.
(1) Alle Rechte an der Plattform, insbesondere Softwarecode, Design, Logos, Dokumentationen und Konzepte, verbleiben ausschließlich bei TaxiFlow.
(2) Dem Kunden werden keine über das Nutzungsrecht gemäß § 2 hinausgehenden Rechte eingeräumt. Reverse Engineering, Dekompilierung oder anderweitige Analyse des Quellcodes ist untersagt.
(3) Inhalte, die der Kunde in die Plattform einpflegt (Kundendaten, Fahrerdaten), bleiben geistiges Eigentum des Kunden. TaxiFlow erhält kein Recht, diese Daten zu eigenen Zwecken zu nutzen.
(1) TaxiFlow haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden beschränkt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) TaxiFlow haftet nicht für:
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Organen, gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen von TaxiFlow.
(1) TaxiFlow beseitigt Mängel der Plattform, die ihre vertragsgemäße Nutzung erheblich beeinträchtigen, innerhalb einer angemessenen Frist nach Mängelanzeige.
(2) Als Mangel gilt nicht: Störungen durch fehlerhafte Nutzung, inkompatible Hardware/Software oder Änderungen am System durch den Kunden.
(3) Gewährleistungsrechte verjähren nach einem Jahr ab Kenntnis des Mangels, soweit nicht gesetzlich zwingende längere Fristen gelten.
(1) TaxiFlow ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen zu ändern. Die Änderungen werden dem Kunden per E-Mail an die hinterlegte Adresse mitgeteilt.
(2) Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf diese Folge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen.
(3) Bei wesentlichen Änderungen steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu.
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(2) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
(3) TaxiFlow ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf ein verbundenes Unternehmen zu übertragen. Der Kunde wird hierüber informiert und hat ein Sonderkündigungsrecht.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Für Kunden mit Sitz in Österreich gilt ergänzend das österreichische ABGB, soweit zwingend anwendbar.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz von TaxiFlow, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Für Kunden in Österreich gilt: Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz von TaxiFlow (§ 89 JN).
Für Fragen zu diesen AGB, Beschwerden oder Vertragsangelegenheiten wenden Sie sich bitte an:
TaxiFlow Software GmbH
E-Mail: info@taxiflow.me
Rechtliches: legal@taxiflow.me
Datenschutz: datenschutz@taxiflow.me
Kündigung: kuendigung@taxiflow.me
Stand: März 2025 · TaxiFlow Software GmbH · Version 1.0